Regenerative Energien

Regenerative oder erneuerbare Energien sind Energien aus Quellen, die sich nach der Nutzung entweder kurzfristig von selbst erneuern können oder deren Benutzung nicht dazu führt, daß es diese Quelle danach nicht mehr gibt. Dazu zählen zum Beispiel Wasserkraft, Windenergie, Sonnenenergie, Erdwärme (Geothermie) oder auch durch nachwachsende Rohstoffe gewonnene Produkte wie Biogas oder Bioethanol.

Aus erneuerbaren Energiequellen erzeugten man also Energieformen wie Strom, Wärme Kraftstoff.

Photovoltaik

In drei Tagen schenkt die Sonne so viel Energie, wie weltweit benötigt wird! Das hauseigene Kraftwerk funktioniert daher ganz simpel:

Solarmodule wandeln Licht direkt in Strom um, bei klarem dunstfreien Himmel steht die höchste Leitung zur Verfügung. Der erzeigte Gleichstrom wird zu Wechselstrom mit 230V 50Hz umgewandelt und über einen Einspeisezähler in das öffentliche Stromnetz eingespeist.

Hat ein Bauherr oder Hausbesitzer eine Dachfäche von mindestens 12 Quadratmetern, die nach Süden, Südwesten oder Südosten ausgerichtet ist, kann er schon morgens sein eigenes „Kraftwerk” per Solarenergie betreiben.

Blockheizkraftwerke

Ein Blockheizkraftwerk ist eine dezentrale, mit einer Verbrennungsmaschine angetriebene Anlage, die Strom erzeugt und die entstehende Abwärme nutzt. Beim Betrieb eines Blockheizkraftwerks fallen immer Strom und Wrme gleichzeitig, d.h. gekoppelt an. Zwei Grundelemente sind ein Antriebsmotor und ein Elektrogenerator. Die Motoren erreichen eine Laufzeit zwischen 30.000 und 100.000 Stunden.

Die Stromerzeugung in den großen Kraftwerken ist mit hohen Energieverlusten verbunden, da die erzeugte Wärme oft ungenutzt bleibt. Bei Kohle- oder Gaskraftwerken liegt der Wirkungsgrad deshalb nur bei etwa 36 %.

Das dies auch anders sein kann, beweisen uns die Blockheizkraftwerke. Sie bieten neben der Stromerzeugung auch die Bereitstellung von Wärme für Heizung, Warmwasser oder als Prozesswärme in gewerblichen Betrieben. Ein Wirkungsgrad von bis zu 95 % ist so bei einem Blockheizkraftwerk möglich. Bislang wurden Blockheizkraftwerke bevorzugt in großen Gebäudekomplexen wie zum Beispiel Krankenhäuser, Wohnsiedlungen oder Schwimmbädern eingesetzt. Inzwischen werden aber auch schon kleine Blockheizkraftwerke für Ein- oder Zweifamilien-Häuser angeboten, die ohne Probleme in einem Technikraum untergebracht werden können.

Wie funktioniert ein Blockheizkraftwerk?

Ein Blockheizkraftwerk basiert auf dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung: ein Verbrennungsmotor treibt einen Generator an, der Strom erzeugt. Die Wärme, die dabei entsteht, wird über einen Wärmetauscher nutzbar gemacht.  Fossile Brennstoffe wie Diesel, Heizöl oder Gas sind in Blockheizkraftwerken üblich. Aber auch regenrative Energieträger, wie Biogas, Biodiesel, Rapsöl und neuerdings auch Holzpellets können eingesetzt werden.

Wohin mit dem Strom?
 
Der erzeugte Strom wird entweder selber genutzt oder in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Die Netzbetreiber sind verpflichtet den Strom aus Blockheizkraftwerken abzunehmen. Die Vergütung setzt sich aus dem Durchschnittspreis für Basislaststrom an der Leipziger Strombörse EEX, einem KWK-Zuschlag sowie den nicht benötigten Netznutzungsgebühren für die Einspeisung in die unteren Spannungsebenen zusammen.